GESCHICHTE


Die Geschichte Ovitas

Anfang des letzten Jahrhunderts kaufte eine deutsche Kolonialgesellschaft die Farm Ongombeanavita von dem damaligen Herero-Häuptling Samuel Maharero. Der Kaufpreis wurde in Reichsgoldmark entrichtet. In den 60iger Jahren wurde der Name Ongombeanavita einfach abgekürzt - aus Ongombeanavita wurde O'Vita. 
Die Farm Ovita wurde ursprünglich als Rinderfarm betrieben und ist seit 1926 im Besitz der Familie Nebe. Der heutige Besitzer von Ovita, Claus Nebe, übernahm die Farm 1958 nach dem Tode seines Vaters und beschloss sich einen Jugendtraum zu erfüllen: den Aufbau einer Wild- und Jagdfarm. Und so kam es, dass Ongombeanavita, 1963 mit der Ankunft von Trophäenjäger aus Europa, eine der ersten Jagdfarmen im damaligen Südwest Afrika wurde. Zwar gab es noch viel zu tun auf der 10.000 ha großen Farm wie das Ansiedeln von ehemals heimischen Wildarten und das Errichten eines wildsichern Zaunes, das Bauen von natürlichen Wasserstellen in Form von Dämmen (Schüsseldämme und kleine Stauseen), doch dann war es geschafft. Mittlerweile befinden sich auf Ovita 20 solcher Wasserstellen. Im Jahre 1980 wurden die letzten Rinder verkauft und 1985 wurde Ovita als erste kommerzielle Wildfarm staatlich anerkannt. Der lange gehegte Wunsch von Claus Nebe war Wirklichkeit geworden.
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